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ROUCKA kann's noch!

"Zeitkapsel" in Schwabing gelandet - Herbstauftakt mit Lisa Fitz, Pako und Nepo Fitz in der Schwabinger Studio-Galerie Roucka (19.10.2014)

Von Dr. Helga Wäß

Fotos: Dr. Helga Wäß

 

Die legendären Luxusflitzer Viper und Cobra, die vor dem Schaufenster der Schwabinger Studio-Galerie Roucka stehen, weisen auf ein besonderes Event hin. Ein Wachdienst beaufsichtigt die Sammlerstücke, während sich geladene Gäste und Stars in der Veranstaltung „Zeitkapsel“ legendäre Sportwagen, die attraktive Kabarettistin Lisa Fitz, die Bilder von PAKO und Musik von Nepo Fitz nicht entgehen lassen.

„Zeitkapsel“ in Schwabing gelandet...

… so könnte die Überschrift zu einem Event heißen, dass Wolfgang Roucka zum Herbstauftakt in seiner nun 50-jährigen Studio-Galerie, der Institution im Herzen Schwabings in der Feilitzschstraße14, veranstaltete. Der Networker, Fotograf und Posterkönig hatte geladen, und es wurde ein illustrer Abend. In der Umgebung von zahllosen kleinen und großen Bildern, Zeichnungen und Leinwanddrucken, von Uecker bis Newcomer aus München und dem Oberland ließ es sich prächtig feiern. Der Hausherr selbst nahm die Kamera in die Hand und archivierte seine Gäste digital.

Sportwagen-Inspiration in Acryl auf Leinwand: Viper und Cobra

In seiner Begrüßungsrede kam Wolfgang Roucka, der Schwabinger Szene-Networker, direkt auf die beiden Luxusflitzer vor seiner Schaufensterfront zu sprechen. Eine Aufsehen erregende, legendäre weiße Viper mit der Limitierung 66/100 und eine dunkelblaue Cobra. Beide Wagen hatte der Promi-Netzwerker Roucka, worauf er bestand: „Im Original heute Abend hier!“ Im Schaufenster spiegelten sich dann die edlen Originale vor jenen Leinwänden, auf denen der Grafiker und Maler Peter Knirsch, der unter dem Künstlernahmen PAKO arbeitet, beide Luxusflitzer in Farbe vereint hatte.

Wie kam es zu dieser Allianz Motorvision und Malerei?

Wolfgang Roucka hatte Pako mit Roland Tubbesing und seinen Sportflitzern zusammengebracht. Roland Tubbesing, der Geschäftsführer der Firma ZeitLager, die als Sponsor der Veranstaltung ebenfalls eingeladen hatte, ergänzte in seiner Rede, dass es für ihn ein „wunderbares Zusammenspiel von Motorvision und Malerei“ sei. Gerne hatte er hierfür seine leistungsstarken Musclecars zur Verfügung gestellt. Und er hatte auch noch einen besonderen Motorsportler, den jungen Max Kottmayr, dabei. Im gelben Rennanzug und mit Helm posierte er vor der legendären  Viper.

Eine Laudatio für PAKO durch Lisa Fitz

Die Laudatio für PAKO und seine 30 ausgestellten Bilder hielt seine Ehefrau: die für ihre kritische Satire beliebte Kabarettistin, Schauspielerin und Sängerin Lisa Fitz. Sie heizte die Stimmung an. Kurzweilig und humorig verwies sie auf die Ausbildung des Wieners Pako: Studium an der Grafischen Lehranstalt in Wien, als Grafiker mit eigener Firma tätig und zeitgleich Hinwendung zur Malerei, „die den Augenblick ins Zentrum stellt“. Ihr persönliches Lieblingsbild ist neben dem „Bestrumpften Frauenbein“ ein Portrait des Paares. Selbiges wird noch bis zum 31. Oktober im Schaufenster bei Wolfgang Roucka neben der Musclecar-Leinwand ausgestellt.

Nepo Fitz unterhält mit Musik und Gesang

Aber der Fitz-Clan hatte noch mehr zu bieten, denn schließlich war es der Sohn der Laudatorin Nepo Fitz, der die Anwesenden mit Musik und Gesang ins Swingen brachte. Stimmgewaltig und ganz Musik gab er einen Vorgeschmack auf sein neues Soloprogramm „Dringend“. Ein Programm, das man zurzeit  „Dringend“ auf Tour live erleben sollte. „DRINGEND! Alles ist dringend! Ich brauch's! Heute. Hier. Jetzt. Sofort. Alles. DRINGEND!“ so die  Programmankündigung.

Bohème-Viertel Schwabing

 

Wolfgang Roucka, Pako und Roland Tubbesing begrüßten in ihrer „Zeitkapsel“ viele Stars und ließen für ein paar Stunden das vielzitierte Bohème-Viertel Schwabing aufleben. Lisa Fitz, die ab Januar 2015 mit ihrem neuen Programm „Powerweiber“ tourt, herzte Musiker Abi Ofraim, der mit seiner Freundin Kirsten Schmidt wiederum viele Bekannte begrüßte. Darunter die aus ihrer Heimat „Inspiration und Kraft schöpfende“ und aus „Intuition und innerer Freude“ malende Heidi Winkler und die Galeristin Cornelia Walter.

Der Schauspieler Peter Kollmann, die Schauspielerin Suzanne von Borsody und Schwänchen’ eMag-Chefredakteurin Daniela Schwan unterhielten sich angeregt über laufende und geplante Projekte. Während in der Galerie der Sänger und Münchner Faschingsprinz (2013/14) Alexander de Brenco in signalsetzendem roten Jacket Tourkarten verteilte und für die Fotografen unter der Laterne der im Juli 2014 verstorbenen berühmten Schwabinger Gisela posierte.

In der Gästeschar war man einer Meinung: Die Viper (Nr. 66 von 100) live war schon eine Sensation. Und so blieb man beim Gehen noch lange vor dem legendären Sportwagen stehen und bewunderte Design und Motor.

 

Alles in allem ein interessanter Schwabinger-Abend und nach 50 Jahren als Geschäftsmann muss man sagen: ROUCKA kann’s noch!

About Roucka

Bei Wolfgang Roucka findet man seit 50 Jahren „alles für die Raumgestaltung und Dekoration.“ Als Schwabinger Posterkönig der ersten Stunde ist er nicht stehen geblieben und mit der jeweiligen Technik vertraut. Er bietet „hochwertige Fine-Art Digitaldrucke, Digitalisierung und Reproduktionen von Gemälden sowie angesagte LED-Leuchtkästen“ mit Motiven nach Wahl. Aber auch „eine vielfältige Auswahl an Rahmungen, Glasscheiben und Passepartouts“ inklusive Aufzieh-Service.

 

Links:

www.lisafitz.de

www.muenchner-kabarettschule.de

www.peter-knirsch-pako.com

Pop Art meets Urban Art

Farbenfrohe Vernissage (11.7.2014)

Fotos: Georg Braun

 

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Unlängst in der Belgradstraße 11: Gut 140 Gäste drängten sich in die schicke Galerie von Cornelia Walter, darunter jede Menge Schauspieler, Models, Musiker, Designer und Künstlerkollegen. Anlass: die Vernissage der extravaganten Künstlerin Inga Tränker. In den 70iger Jahren machte das Schwabinger Original als Topmodel von sich reden; heute hat sie sich einen festen Namen in der Kunstszene gemacht. Ihre farbfreudigen, großformatigen und expressiven Frauenbilder bezauberten jedermann. "Heiß!" fand DJ und Künstler John Munich alias John Jürgens, der selbst jüngst seine erste Fotoausstellung hatte (mehr über ihn und seine Décollagen lesen Sie hier). Viele der Ausstellungsbesucher hatten sich outfitmäßig an der Werken orientiert und waren in satte Rot-, Gelb-, Orange- und Blautöne gekleidet. Allen voran natürlich die aparte Künstler selbst: Sie erschien in einem roten Angélique-Kleid im Hippie-Style mit abgestimmten Accessoires und süßem Blumenkranz auf dem Blondhaar. Bei ihrer Ansprache gab Inga Tränker auch ein Kapitel ihres Romans Der Sündige Mönch zum Besten. Danach wurde im eigens aufgebauten Gartenzelt bis in die Puppen gefeiert: Top-Stimmung, trotz der regnerischen Witterung. Motto: Das Leben ist bunt. Sexy. Und schön...

Unter anderem dabei: Schauspielerin und Erotik-Fotografin Kathrin Hoehne ("Morgen das Leben"), Model und Aktivistin Sadia DK, die Schauspieler Peter Kollmann ("Call her Lotte"), Verena Buratti ("Mobber's End"), Claus Sasse ("Das Attentat") und Wulf Schmid-Noerr ("Tatort"), Kolumnist Tom Hirsch, Autor und Asphaltliterat Andriano Riegerhof, Eventmanager René Arndt (Upside East), Kinderbuchautor und Illustrator Ali Mitgutsch und viele mehr.

Die Ausstellung: "Happiness - was man alles hat"  ist noch bis zum 3. August in der Galerie Cornelia Walter zu sehen. Sammler und Kunstliebhaber können dort ab sofort Bilder von Inga Tränker nach Absprache besichtigen und kaufen. Nähere Infos darüber gibt's außerdem im Katalog. Auch an der Kunst-Aktion der Galerie, Münchner Kindl, hat sich Inga Tränker mit einer Neu-Interpretation des Wahrzeichens beteiligt. 

Lesung, Lieder, Leute (26.7.2014)

Ein Schmankerl für alle Sinne wurde den illustren Besuchern der Finissage in der Galerie Cornelia Walter geboten. Künstlerin und Autorin Inga Tränker zeigte nochmals ihre farbschönen Werke und las aus ihrem Erstling Der Sündige Mönch. Diesmal vorwiegend erotische Passagen aus der Modelzeit der Protagonistin Romy und ihrer Love-Affair zu einem buddhistischen Mönch... Ein spannendes Buch um die Verlogenheit unserer Gesellschaft, um Amore, Passion und letztendlich Selbstfindung.

Danach gab Stimmwunder Sarah Laux noch zwei Lieder zum Besten, unter anderem "No, je ne regrette rien" von Edith Piaf. Eine durch und durch gelungene Soirée! 

 

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"Meine Bilder drücken Freude aus"

Schwänchen-Talk mit Inga Tränker

Fotos: Dimitri Davies

Wir erwischten die schöne Künstlerin Inga Tränker für ein exklusives Interview...

 

Ihre farbinintensiven Bilder sind ja wahre Eyecatcher! Wie beschreiben Sie sie selbst? 

Inga Tränker: „Sie drücken Freude aus, Liebe... sie berühren die Menschen, stimmen nachdenklich durch Formen und starke Farben. Regen zum Diskutieren an. Man kann sie übers Bett hängen, mit ihnen lachen und weinen.“

Frauenporträts, Männerbildnisse, Kreuze oder Glückselefanten - was inspiriert Sie zu Ihren Sujets?

Inga Tränker: „Eigentlich jede Situation, in der ich Menschen begegne, sei es alt oder jung. Auf Friedhöfen, in Zügen, selbst Toiletten, Konzerten. Musik, eine Melodie, die Stimme, alles inspiriert mich. Ich meditiere häufig und bin offen für alles, was mich stark bewegt.“

Inwieweit spiegeln sich Ihre eigenen Erfahrungen, u.a. als internationales Topmodel, in Ihren Werken wieder?   

Inga Tränker: „Da ich viele Länder dieser Welt bereist habe, sah ich viele Kulturen, die mich inspiriert haben, so dass sich in vielen meiner Kunstwerke verschiedene Themen, Formen und vor allem die Farben wiederfinden. Zum Beispiel bei der ‚Wiedergeburt’, nach einem dreiteiligen Altarbild von Sri Lanka.“

Welche Materialien verwenden Sie?

Inga Tränker: „Hauptsächlich Acryl und Öl, aber auch Kohle, Buntstifte, Holz und hochwertige Leinwände. Als Farben verwende ich Rot, Gold, Gelb, Blau und Pink. Meine Bilder haben die unterschiedlichsten Formate wie 60 x 40,  50 x 70, aber auch größere wie 160 x 180 oder 200 x 160 Zentimeter.“

Sie haben auch ein Buch, "Der Sündige Mönch", geschrieben, ein weiteres ist in Arbeit. Beflügelt Sie die Malerei zum Schreiben und umgekehrt?

Inga Tränker: „Beides beflügelt mich eigentlich, Farbe auf die Leinwand bringen und mich in Worten ausdrücken, expressiv und in großen Formen. Der Roman ist spirituell und erotisch und handelt von einem Fotomodell und einem Mönch.“

Was waren bislang die Highlights Ihres Lebens?

Inga Tränker: „Meine Geburt. Und als Fotomodell entdeckt zu werden und mit einem der reichsten Männer Europas liiert gewesen zu sein. Natürlich auch, Künstlerin zu werden, in buddhistischen Klöstern zu meditieren... Außerdem zählt mein lieber, treuer Partner, mein Hund Romeo, zu den Höhepunkten in meinem Leben.“

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Inga Tränker: „Da habe ich drei Wünsche. Der erste: dass es Frieden auf dieser Welt gibt. Dann: Dass meine Bilder in Barcelona und Madrid sowie im Museum of Modern Art, im Guggenheim Museum und im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt werden. Und mein letzter Wunsch wäre, dass mein Buch von einem feinfühligen Regisseur verfilmt wird. Der Film mit dem Thema ‚Model und der Mönch’ soll den jungen Mädchen Botschaften vermitteln, das würde meiner Seele guttun.“

Weiblichkeit pur: Die Frauenporträts von Inga Tränker sind in den unterschiedlichsten Farben und Ausführungen erhältlich. (Ab 590 Euro). Fotos: Inga Tränker

TAGS: Malerin, Porträts, Fotomodell, Model, Buddhismus, Mönch, Schwabinger Original

(22.7.2014) Münchner Kindl ganz modern 

Fotos: Wolfgang Roucka, Cornelia Walter

15 Künstler interpretieren das populäre Wahrzeichen neu

Eine stilvolle Liebeserklärung zum Geburtstag „ihrer“ Stadt München machte jetzt die Galeristin Cornelia Walter. 15 heimische Künstler interpretierten das Münchner Kindl in einer Edition neu: mal ganz „goldig“, mal poppig, auf jeden Fall aber fröhlich und zeitgemäß. Die Grundform gab Cornelia Walter,  selber auch Malerin, vor. Die beteiligten Künstler haben die Figur dann nach eigener Inspiration bemalt. So, wie sie München empfinden und sehen. Auch Cornelia Walter beteiligt sich mit einem eigenen Exponat, einer 30 cm großen Figur. "Eine großartige Stadt mit Herz und Flair", schwärmt Cornelia Walter über München. Die Ausstellung in den Räumen an der Belgradstraße im Rahmen des Stadtgründungsfestes zum 856. Bestehen läuft noch bis zum 28. Juni. Dazu gehört auch ein Fotoprojekt der Löwenherz-Kinder.  Eine 2. Edition der Münchner Kindl ist übrigens in Arbeit: Diesmal werden hochrangige Persönlichkeiten der Stadt ihren Ideen freien Lauf lassen.

 

Cornelia Walter ist beides: Künstlerin und Galeristin. Ihre kreative Leidenschaft lebt sie in ihren Malereien aus, die dem Betrachter wiederum neue Energien, aber auch Ruhe und Harmonie schenken. Inspiration für ihre Werke findet Cornelia Walter in der Natur – und setzt ihre Empfindungen intuitiv in Form und Farbe um. In ihrer Galerie gibt sie etablierten und auch junge Künstlern ein Forum mit dem Schwerpunkten Malerei, Fotografie, Installation und Skulptur.  

 

Die Veranstaltung „Münchner Kindl & Fotoprojekt von Löwenherz Kindern“ lockte zahlreiche Besucher an, darunter auch TV-Star Wolfgang Fierek. Passend zur Aktion hatten Münchner Kinder ihre eigenen Ansichten zum Thema „Glück“ fotografiert. Ins Leben gerufen hat das Ganze Cornelia Walter, die dabei vom Lions Club Hilfswerk München-Cuvilliés, der Peter Raum Stiftung München und dem Sozialreferat der Landeshauptstadt unterstützt wird. Der Erlös vom Verkauf der Bilder kommt dann den Projekten beider Hilfsorgansationen zugute.

Schon seit drei Jahren unterstützt das Sozialreferat gemeinsam mit dem Lions Club benachteiligte Kinder und Jugendliche unter dem Motto Mit Löwenherz für unsere Kinder!

 

TAGS: Galerie, München, Münchner Kindl, Charity, Hilfsorganisationen, Lions Club, sozial benachteiligte Kinder

(10.5.2013) Wasser, Wellen, Waschstraßen

Fotos: Gotlind Timmermanns (1), whiteBOX

„Weiches Wasser, hartes Wasser“: Geniale Ausstellung in der whiteBOX im Kunstpark Ost

Eine ganz und gar ungewöhnliche Bilderschau präsentiert die Münchner Kunsthalle whiteBOX im Mai und Juni. Alles zum Thema Wasser, so das Motto. Inspiriert hat die Künstler dazu das Jahr des Wassers 2013 der UNESCO. Die Ausstellung zeigt zeitgenössische Kunst mit Grafiken, Fotografien, Malereien, Keramiken, Videos und Installationen. Beteiligt haben sich Kunstschaffende aus Berlin, Brüssel, München und Osaka. So vielfältig wie das Wasser sind auch die gezeigten Objekte. Münchner Maler wie Jan Davidoff, Jozef Melichercik oder Gotlind Timmermanns zeigen unter anderem Reflexionen des Lichts auf dem Wasser, das Flüssige der Farbe oder das Festhalten von Bewegung. Brunnenobjekte von Wolf Steiling setzen sich mit der Wasser-Verschwendung auseinander, religiöse Wasserzeremonien demonstriert Kabopros Film „Holy Waters“ in spektakulären Bildern, während Eva Castringius in ihrer Serie den alltäglichen Gebrauch des Wassers demonstriert: mit Fotos aus der Waschstraße. Ein Highlight der Ausstellung: neuestes Material aus der Tsunamiforschung am Klimacampus Hamburg. 3D Modelle von Tsunami Simulationen zeigen die gewaltige Urkraft des Wassers. Faszinierend und erschreckend zugleich. In veränderter Zusammenstellung ist die Werkschau auch im japanischen Osaka zu sehen - die Münchner Künstlerin Gotlind Timmermanns ist dort ebenfalls vertreten.

Die Ausstellung in München dauert noch bis zum 9. Juni. Absolutes must see!

whiteBOX, Grafinger Str. 6, Nähe Ostbahnhof

 

TAGS: Kunstausstellung, Wasser, Jahr des Wassers, Werkschau, Künstler, Tsunamiforschung

(10.4.2013) Die ganze Welt ist ein Foto, das das unser Sehen und Denken bereichert...

„Wunderland“-Ausstellung mit Schwarzweiß-Fotografien von Schwänchen-Fotograf Dimitri Davies - noch bis zum 30. April

Fotokünstler Dimitri Davies

Vor zehn Jahren präsentierte er seine Reportagefotografien aus dem Irak. Mit Splitterschutzweste und Fotoapparat gehörte Dimitri Davies zu jenen Fotografen, die uns das Bild des Menschen im Krieg vor Augen hielten. Große Augen in viel zu wissenden Kindergesichtern, Trümmerhäuser, Soldaten.

Er war im Hebron und zeigte die Klagemauer. Verschleierte Frauen und Kinder, die auf dem Weg zur Schule von Soldaten beschützt werden. Und er zeigte auch die andere Seite: gegerbte Gesichter von Alten mit Turban. Bilder, die man nur im Vorort erleben konnte. Motive, die nur ein geschultes Auge so exakt wahrnimmt.

 

Hier zeigt Dimitri Davies einen Querschnitt seiner ungewöhnlichen Fotoarbeiten:

Er fotografiert unter anderem in St. Petersburg, Paris, Venedig oder München. Reportagen. Menschenbilder. Auf allen Aufnahmen sehen wir, was er sah und mit der Kamera konservierte. Einen Augenblick, in welchem er den Auslöser drückte. Menschen, die zufällig an einem Ort zusammenkommen und sich doch nicht begegnen. Leben, die kurzzeitig nebeneinander stattfinden und doch nicht gemeinsam gelebt werden. Menschen in der Einsamkeit der Städte. Häuserschluchten. Er spielt mit Klischees in Venedig und zeigt die Tauben am Markusplatz vor der Weite des Himmels auffliegend.

Alles entsteht vor dem/im Auge des Betrachters

Glamour und Event als Auftragsfotografie – reale Existenzen als Kunstfotografie. Gestrandete vor dem Hintergrund der Wohlstandswerbung.

Die kleine aber feine Ausstellung mit nur wenigen Fotografien im „Wunderland“-Schaufenster gibt einen Einblick in die Weltsicht des Fotografen Dimitri Davies. Die Architektur scheint wie das Leben organisch zu wachsen: eine nicht zu enden scheinende Treppe schlängelt sich herab oder herauf? Fensterreihen, nicht endende Schachbrettflächen werden jäh durch einen herausragenden Mann gestört. Der Blick eines Mädchens: glücklich, arm?

Die Welt, der Himmel ist eine Frau, ein Gesicht, das den Himmel, den Hintergrund für das Gerippe einer Baumkrone bietet. Eine riesig kleine Welt. Nah. Einsam. Alles entsteht vor dem/im Auge des Betrachters.

Hier sehen Sie die Venedig-Fotos von unserem Fotografen Dimitri Davies, aufgenommen im Juni 2012. Sie entstanden mit einer Nikon F3 Kamera, wurden auf dem Film KODAK BW400 belichtet und dann eingescannt. Denn - by the way: Profis wie er greifen im digitalen Fotozeitalter zwischendurch auf altbewährte Techniken zurück...

Der Münchner Fotograf hält das wahre Leben fest. In sagenhaften Momentaufnahmen

Die Fotografien von Dimitri Davies zeigen, wie es auch ist. Wie es ist, wenn einer durch das Okular schaut und die Welt auf einen Moment reduziert.

Die Welt ist ein Foto. Ein Foto, das Sehen und Denken bereichert. Ein Gesicht kann eine Landschaft sein, eine Landkarte des Lebens, und unsere Wahrnehmung wird für einen Moment fixiert, reduziert auf die Auseinandersetzung mit dem Foto und mit dem Blick des Fotografen. Einen Moment steht alles still und will betrachtet werden. Es bleibt viel Raum für Fantasie, zum Fühlen und Interpretieren.

Fotokunst ist nicht nur ein Klick, sondern ein Leben, ein Studium, die Auseinanderseztung mit der Möglichkeit des Materials und dem Motiv.

Dimitri Davies' Kunstfotografien, hier im Ausstellungsformat und schwarzweiß, nach alter Manier aufgenommen, zeigen uns eine Weltsicht, die es lohnt gesehen zu werden. Man wünscht sich weitere Einblicke und das, was die Internetseite uns präsentiert, in Ausstellungsformat: eine ganze Welt in Momentaufnahmen und seine nie erschöpfte Weltsicht.

 

This small exhibition presents eight black & white phtographs from SCENES AND FRAMES in the Wunderland, Munich. Enjoy! — here: Wilderich-Lang-Straße, 6, 80664 München.

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TAGS: Schwarzweißfotos, Münchner Fotokünstler, Studio Belichtungswert, Schwänchen's Fotograf, Porträtaufnahmen

 

München-Fotos: © Heinz Gebhardt

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